Cyber-Bedrohungen 2025: Was Versicherungsmakler wissen müssen
Die wichtigsten Cyberbedrohungen im Jahr 2025 im Fokus
Die wichtigsten Cyberbedrohungen im Jahr 2025 im Fokus
Insbesondere die digitale Welt entwickelt sich in atemberaubendem Tempo – und mit ihr auch die Bedrohungen im Cyberspace. Für uns Versicherungsmakler wird das Verständnis dieser Bedrohungen immer wichtiger, um Kunden richtig beraten und passende Cyberversicherungen vermitteln zu können. Dieser Artikel soll Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Cyberbedrohungen im Jahr 2025 vermitteln.
Die Nutzung künstlicher Intelligenz durch Cyberkriminelle wird 2025 ein neues Niveau erreichen. Diese modernen Schadprogramme sind nicht mehr statisch, sondern passen sich aktiv an ihre Umgebung an.
Warum sollte Sie das als Versicherungsmakler interessieren?
KI-gestützte Malware kann herkömmliche Sicherheitsmaßnahmen umgehen und verursacht oft deutlich höhere Schäden als traditionelle Angriffe. Kunden mit veralteten Sicherheitsmaßnahmen sind besonders gefährdet.
Besondere Eigenschaften dieser Schadsoftware:
Praxisbeispiel: Ein Schadprogramm kartiert selbstständig die angegriffenen Netzwerke, identifiziert die wertvollsten Daten und startet dann maßgeschneiderte Erpressungsangriffe. Bei unzureichend geschützten Systemen liegt die Erfolgsrate deutlich höher als mit konventioneller Schadsoftware.
Ransomware-Angriffe bleiben auch 2025 eine der größten Bedrohungen für Unternehmen jeder Größe. Diese Form der Cybererpressung hat sich jedoch weiterentwickelt und ist noch gefährlicher geworden.
Neueste Entwicklungen:
Für Versicherungsmakler relevant: Ransomware-Angriffe führen oft zu erheblichen Betriebsunterbrechungen und Datenverlusten. Die durchschnittliche Ausfallzeit nach einem erfolgreichen Angriff beträgt ca. 3 Wochen, was für Unternehmen in einer angespannten Wirtschaftslage existenzbedrohend sein kann.
Smart Devices und vernetzte Geräte finden sich mittlerweile in fast jedem Unternehmen – von intelligenten Thermostaten bis zu vernetzten Druckern. Diese „Internet of Things“ (IoT)-Geräte stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.
Warum sind IoT-Geräte so gefährlich?
Praxisbeispiel: Das Mirai Botnet nutzt ungesicherte IoT-Geräte, um massive DDoS-Angriffe zu starten, die ganze Unternehmen offline bringen können. Solche Angriffe übersteigen mittlerweile häufig 1 Terabit pro Sekunde – genug, um selbst große Organisationen lahmzulegen.
Cyberkriminelle setzen zunehmend auf Techniken, die Angriffe fast unsichtbar machen. Diese Methoden erschweren die Erkennung von Cyberangriffen erheblich.
Hauptmethoden:
Für Versicherungsmakler wichtig: Diese Angriffe führen oft zu längeren unentdeckten Präsenzzeiten im Netzwerk, was effektiv dann den Schadenumfang drastisch erhöht und auch die Schadensregulierung komplizierter macht. Insofern kann es sein, dass eine bereits länger zurückliegende Infektion, welche dem Versicherungsnehmer noch gar nicht bekannt ist, bereits zum Zeitpunkt des Abschlusses der Cyberversicherung vorhanden sein kann – daher lohnt sich der zügige Abschluss einer Cyberversicherung.
Bei Supply-Chain-Angriffen wird Schadsoftware in legitime Software eingeschleust, bevor diese an Kunden ausgeliefert wird. Diese Angriffe sind besonders tückisch, da sie vertrauenswürdige Lieferanten nutzen.
Angriffswege:
Versicherungsrelevanz: Bei einer erfolgreichen Infiltration von weitverbreiteten Softwarebibliotheken sind durchaus Schadenssummen vorstellbar, welche volkswirtschaftliche Relevanz erreichen können. Zahlreiche Unternehmen sind dann betroffen.
Die Cyberbedrohungslandschaft 2025 ist komplexer und gefährlicher als je zuvor. Durch das Verständnis dieser Bedrohungen können Sie als Versicherungsmakler:
Gerne unterstützen wir Sie bei der erfolgreichen Absicherung dieser Gefahren bei Ihren Kunden.
Dieser Artikel ist Teil einer Blogserie zum Thema Cybersicherheit 2025. Bleiben Sie informiert über die neuesten Entwicklungen, um Ihre Kunden optimal beraten zu können.
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